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Umlaute, LaTeX und ispell/aspell

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Umlaute, LaTeX und ispell/aspell

Beitragvon grf » 27. Dez 2005, 22:16

Hallo,

nachdem ich mich hier schon eine ganze Weile mit dem mehr als laestigen Problem herumschlage und weder Internet noch Manpage(s) mir wirklich weiterhelfen konnten, frage ich hier mal nach:

Fuer einen laengeren Text (geschrieben mit LaTeX) moechte ich gern die Rechtschreibung von ispell oder aspell kontrollieren lassen. Umlaute habe ich in der Form
\"a, \"u, \"o und \ss{}
ueberall im Text untergebracht.
Beide Rechtschreibkontrolleure bleiben nun an jedem Wort mit einem derartigen Konstrukt haengen, teilen das Wort fuer sich in zwei Teile und werden dadurch in einem deutschen Text praktisch unbrauchbar.
Gibt es ueberhaupt eine Moeglichkeit, beide Programme mit derartigen Konstrukten zu betreiben und wenn ja, wie lauten da die Optionen? Ich bewzeifle das aber mittlerweile, da ich schon nahezu jede nur annaehernd geeignet erscheinende Option (+Kombinationen) ausprobiert habe - ohne Erfolg. :(

Gruss
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Re: Umlaute, LaTeX und ispell/aspell

Beitragvon TeXpert » 28. Dez 2005, 11:20

grf hat geschrieben: Umlaute habe ich in der Form
"a, "u, "o und \ss{}
ueberall im Text untergebracht.


TeX ist schon seit Jahren 8-Bit fähig, auch UTF-8 macht keine (zumindest in den wichtigsten Paketen) Probleme mehr, d.h. diesen 7-Bit-Ausweg muss man nicht mehr beschreiten. ich hab das mit irgendeider Kombination irgendwann mal hinbekommen (glaube ich :) ) aber das ist sooooo lange her, wenn Du mit Google nix findest solltest Du über eine Umkodierung nachdenken.

also inputenc verstehen und nutzen
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# to resolve all your problems, try this:
HOWTO='pack c5,41*2,sqrt 7056,unpack(c,H)-2,oct 115' && perl -le "print $HOWTO"

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Beitragvon tomte » 28. Dez 2005, 11:36

Ich habe schon länger nichts deutsches mehr geschrieben, aber in einer älteren Datei habe ich das gefunden:

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\usepackage[ngerman]{babel}% Deutsche Übersetzung, Trennung...
\usepackage[latin1]{inputenc}% ermöglicht die Verwendung von Latin1  Zeichensätzen und damit der direkten Eingabe von "deutschen Sonderzeichen, d.h. z.B. Umlaute.
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Beitragvon TeXpert » 28. Dez 2005, 12:50

tomte hat geschrieben:\usepackage[latin1]{inputenc}


eben, 8-bit, aber Achtung -> neuere Distris arbeiten mit UTF-8 hier geht das dann in die Hose :) entweder konvertieren oder gleich Latex mit den UTF-8 Paketen versorgen
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Beitragvon grf » 28. Dez 2005, 13:30

Ja, die Loesung kenne ich auch, aber das wollte ich eigentlich vermeiden. Ich moechte ja gern, dass meine Quellen ueberall und immer problemlos auch auf irgendwelchen alten Kisten dem LaTeX vorgeworfen werden koennen.

Gruss
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Beitragvon TeXpert » 28. Dez 2005, 14:21

dafür ist inputenc da, damit sagst Du dem Compiler, in welcher Kodierung die Eingaben vorliegen.

Von welchen Exotischen Architekturen sprichst Du, dass da kein inputenc funktioniert?
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Beitragvon grf » 28. Dez 2005, 14:58

Ich weiss nicht, ob die exotisch sind oder nicht (Verlag z.B.). Ich wollte mir halt alles offen halten und dachte, dass diese Ausdruecke immer und ueberall verstanden werden, im Gegensatz zu dem "neumodischen Kram" wie inputenc. :wink:

Vielleicht sollte ich doch mal umsteigen.

Gruss
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Beitragvon TeXpert » 28. Dez 2005, 16:36

grf hat geschrieben:Ich weiss nicht, ob die exotisch sind oder nicht (Verlag z.B.).


Verlage sind immer nohc ein Problemfeld, hier muss man im Vorfeld mit den jungs und Mädels das auskaspern... aber wenn die LaTeX-Unterstützung nicht nur pseudo-mäßig ist, dann klappts idr auch mit inputenc.
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